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Liebe Freunde der Stiftung,

nur noch wenige Tage und dann ist auch dieses Jahr wieder Geschichte. Zeit und Anlass, um ein wenig innezuhalten und sich Gedanken über unser Tun zu machen. Vor mehr als 6 Jahren sind wir als Stiftung in München aktiv geworden, weil selbst hier, in meiner Heimatstadt, trotz der hohen Investitionen in den Bildungssektor und der Vielzahl von öffentlichen und privaten Einrichtungen, noch immer die Nationalität, der Wohnort oder die familiäre Situation von jungen Menschen ausschlaggebend sind für die Chancen auf Bildung, Beruf und Teilhabe am sozialen/kulturellen Leben. Unser Ziel war und ist es auch immer noch, das zu ändern! Dazu haben wir ein Wirkmodell entwickelt, das diese Kinder/Jugendlichen über die gesamte Entwicklungsphase von der Vorschule bis zum gelungenen Übergang Schule – Beruf (oder höhere Bildung) begleitet und fördert: unsere Förderkette Kick ins Leben – eine „Kind-zentrierte“ Bildungslandschaft. In Zahlen ausgedrückt heißt das: wir betreuten in diesem Jahr rund 1.200 Kinder und Jugendliche im Alter von 5-16+ Jahren, (sowie deren Familien).Mit diesem Ansatz zur Förderkette sind wir in fünf ausgewählten Brennpunktquartieren Münchens gestartet. Anfang dieses Jahres haben wir uns entschlossen, den Fokus auf 2 Bildungsquartiere (Milbertshofen und Neuaubing) zu legen, um unsere Förderketten-Erfahrung dort verstärkt einzubringen. Dazu haben wir dort jeweils KooperationsmanagerInnen und – Teams „installiert“ und setzen somit, zusammen mit unseren langjährigen lokalen Akteuren und Partnern, sowie in Kooperation mit neu gewonnenen Bildungsakteuren, erfolgreich die Zusammenarbeit von Schulen, freien Trägern, Wirtschaft und Verwaltung im Bildungsalltag um. Zu Jahresbeginn 2018 haben wir dazu auch ein anspruchsvolles und umfangreiches Projekt unter der Bezeichnung: „Transsektorale Förderketten im Bildungsquartier“ gestartet, welches durch die Förderung der J.P.Morgan Chase Foundation, in Zusammenarbeit mit PHINEO, dem Förderkettenansatz bereits entscheidende Impulse mit Blick auf gelungene Berufsübergänge gegeben hat und noch geben wird. Unser Ziel dabei ist es, auf Quartiersebene die Entwicklung von kooperativen, möglichst auch trägerübergreifenden Strukturen systematisch zu verbessern, sie zu standardisieren und so übertragbar zu machen. Unsere Förderkette soll so quasi auch als Modell, Vorbild und Anregung für andere lokale Partner dienen, ihre Aktivitäten zu integrieren, um so Synergien zu schaffen, die 1:1 unserer Zielgruppe, den Kindern und Jugendlichen dieser Stadt zugutekommen, damit diese durch gute Bildung und Ausbildung ihren Platz in unserer Gesellschaft finden. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und: natürlich sind wir auch im neuen Jahr dankbar für jede Anregung und Unterstützung.
Günther Lamperstorfer
Projekte
Euer /Ihr Günther Lamperstorfer

 

den ganzen Stifterbrief findet Ihr in unserer Infothek zum Download

VIELEN DANK für Ihr Interesse!

Bitte melden Sie Sich hier an und erhalten Sie unseren Stifterbrief, den wir 4 mal im Jahr per Mail versenden. Wir informieren Sie hier gerne darüber was wir bereits geschafft haben aber natürlich auch darüber was wir noch Alles vorhaben.
Ihr  Förderkette Kick ins Leben Team

Kontakt :Christine Richter christine@kickinsleben.org,  mobile: 0172/8142788

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