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Liebe Unterstützer, Freunde und Interessierte,

Unsere Medien liefern uns regelmäßig Zahlen und „Effekte“ bezogen auf eine – je nach Sichtweise mehr oder weniger erfolgreiche Integration von geflüchteten Menschen, die zu uns kommen.
Erst kürzlich war in einem „Morning Briefing“ des Handelsblattes zu lesen:
„Von den Sprachkenntnissen hängt es ab, ob die die Flüchtlingskrise eine Erfolgsgeschichte wird, ob die Neuankömmlinge womöglich sogar einen volkswirtschaftlichen Gewinn für Deutschland darstellen, weil sie den Mangel an Fachkräften lindern. 1,2 Milliarden Euro gab der Bund zuletzt für Sprachkurse aus. Doch im ersten Halbjahr 2017 bestand nur etwas mehr als die Hälfte der Prüflinge den Deutschtest für Zuwanderer.“ Die Kurse seien aufgrund schlechter Qualität von großer Nutzlosigkeit, konstatiert der Bundesrechnungshof in einem Bericht. Von den bis Ende 2015 eingesetzten Mitteln sei „ein großer Teil de facto ins Leere gelaufen“. Wen wundert’s?

Wer sich, wie wir, seit nunmehr mehr als 5 Jahren mit diesem Themenkreis intensiv beschäftigt, dem ist diese Erkenntnis nicht ganz neu. Genau deshalb haben wir unsere Förderkette aufgebaut, um für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein durchgängiges Betreuungskonzept – von der Vorschule bis zum Übergang ins Berufsleben – zu schaffen. Und wenn dabei die Sprachkenntnisse eine so entscheidende Rolle spielen, dann gilt es eben damit möglichst frühzeitig zu beginnen und dies dauerhaft über den gesamten Ausbildungszeitraum aufrecht zu erhalten. Dies gelingt umso nachhaltiger, als die Kinder und Jugendlichen  nicht nur passiv „beschult“ werden, sondern (auf-)gefordert sind, sich selbst aktiv gestaltend und verantwortlich einbringen können.  

Und nicht ganz ohne „Stolz“, können wir dazu auch gleich ein gutes Beispiel für gelungene Kooperation liefern:  Bei Querpass-Zukunft gestalten die Jugendlichen selbst ihre Projekte mit!

Hier werden keine Angebote „einfach konsumiert“ – bei Querpass-Zukunft übernehmen die Jugendlichen Verantwortung für die Projektentwicklungen! Querpass-Zukunft schafft nämlich Möglichkeiten, die eine Beteiligung (für sogenannte bildungsferne) Jugendliche attraktiv macht. Sie liefern selbst den Beweis: …die Bereitschaft von Jugendlichen, Verantwortung in der aktiven Gestaltung eines positiven Miteinanders an ihrer Schule zu übernehmen, wächst stetig weiter.

Wir wünschen allen ein schönes Osterfest.

Euer /Ihr Günther Lamperstorfer 

den ganzen Stifterbrief findet Ihr in unserer Infothek zum Download

VIELEN DANK für Ihr Interesse!

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Ihr  Förderkette Kick ins Leben Team

Kontakt :Christine Richter christine@kickinsleben.org,  mobile: 0172/8142788

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