Für den Gründer

der Stiftung Kick ins Leben, Dr.Günther Lamperstorfer, der bereits einige Firmen erfolgreich gegründet und geführt hat und sich auch weiterhin für junge Unternehmen einsetzt, ist Bildung und Bildungs-Gerechtigkeit ein ganz zentrales Anliegen, für das er sich mit der Stiftung engagiert und so auf wirtschaftliche und soziale Probleme reagiert.Vor diesem Hintergrund wurde im Frühjahr 2012 die Stiftung Kick ins Leben gegründet.
Sie unterstützt den Ansatz Sport und insbesondere die Methode Straßenfußball als Bildungs- und Fördermedium. Die Stiftung möchte sich als Partner bei der Stärkung und Weiterentwicklung bestehender Aktivitäten einbringen. Als Mittler wollen wir die Zusammenarbeit von Akteuren fördern, als Impulsgeber neues Engagement initiieren und ermöglichen. Als Münchener Stiftung sehen wir eine besondere Verantwortung für unsere Stadt.

Was den Stifter antreibt

„Meine berufliche Erfüllung verdanke ich im Wesentlichen dem glücklichen Umstand, dass unsere Eltern dafür gesorgt haben, dass ich die Möglichkeiten für eine gute Ausbildung genutzt habe. Dafür bin ich dankbar, meinen Eltern und meiner Heimatstadt München.
Zu sehen, dass andere Kinder heute genau daran scheitern, ist mehr als fatal.
Ich möchte deshalb mit meiner Stiftung der Gesellschaft, angefangen bei der Stadt, in der ich aufgewachsen bin, etwas zurückgeben.
Und da ist es wichtig an den Wurzeln dieser Fehlentwicklungen zu beginnen,eben dort wo die Weichen gestellt werden:
Perspektiven schaffen für Kinder – unsere Zukunft

Unser Anlass zum Handeln

In München leben ca. 20.000 Kinder (0-14 Jahre) in relativer Armut
Am stärksten betroffen sind Kinder aus
• Haushalten von Alleinerziehenden
• Familien mit mehreren Kindern
• Familien mit „Deutsch“ als Zweitsprache…
München leuchtet – aber offensichtlich nicht für alle!
Den meisten Menschen in Deutschland geht es gut. Aber auch bei uns gibt es erhebliche Armut. Und damit nicht genug: Die deutsche Gesellschaft teilt sich immer mehr in Arm und Reich – mit deutlich geringeren Bildungs-Chancen für Kinder aus bildungsfernen oder nach Deutschland zugewanderten Familien: annähernd die Hälfte der unteren Einkommensbezieher sind davon direkt betroffen.
Gleichzeitig wird unsere Gesellschaft immer älter bei sinkender Gesamtbevölkerung. Die Integration der steigenden Zahl von Zuwanderern gelingt nur mäßig – auch in München –
Die Folgen von alledem sind bereits zu beobachten: Unsere Sozialsysteme wie das Gesundheits- und Rentensystem geraten zunehmend unter Druck. Die heimische Wirtschaft findet nicht mehr in ausreichender Zahl qualifizierte Fach- und Nachwuchskräfte. Die Wohlstands-Kluft nimmt noch weiter zu. Und letztlich wirken diese Faktoren gleichermaßen als soziale Unruhestifter wie auch als erhebliche Wirtschaftsbremse. Der Blick auf das heutige Europa unterstreicht dabei in alarmierender Weise, wie schnell Lebensverhältnisse in dieser gesellschaftlichen Gemengelage aus den Fugen geraten können. Für sozialen Frieden und Wohlstand gibt es auch in Deutschland keine Garantie. Aber: Investieren wir heute gemeinsam in mehr Bildungschancen für benachteiligte Kinder und gelingende Integration, so investieren wir damit auch in unsere Zukunft und in Frieden und Wohlstand unseres Landes!
Tun wir dies nicht, ignorieren wir den zentralen Hebel für ein zukunftsfähiges, lebenswertes Deutschland und überlassen unsere enormen gesellschaftlichen Herausforderungen dem Zufall: Diese Untätigkeit wäre ungeschickt, unwirtschaftlich und ungerecht! Also handeln wir doch einfach ! Gemeinsam!